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Aldi-( HOFER )-PC im Test ( Auszug aus dem Testbericht )
Alle Jahre wieder bringt Aldi kurz vor Weihnachten einen Allround-PC, über dessen diesjährige Kenndaten wir bereits vor einigen Tagen berichtet haben. Ein Blick ins Innere des Medion MD 8828 Akoya erinnert eher an einen
Selbstbaurechner denn an ein Serienprodukt: Die Kabel verlaufen kreuz und
quer durch den Rechner. Mit dem flotten Doppelkernprozessor Core 2 Duo E6750 und zwei
PC2-5300-Riegeln von Samsung mit zusammen 2 GByte kommt der Aldi-Rechner
unter Besonders interessant macht den ALDI-PC das optische Hybrid-Laufwerk LG GGC-H20N,
das nicht nur Bei unserem Testgerät stand der Ländercode des Laufwerks seltsamerweise
auf Nordamerika. [Update] Die installierte Version von PowerDVD Ultra liest den
Region Code nicht korrekt aus dem Laufwerk aus und verweigert daher die
Wiedergabe Aber damit nicht genug: Auch der eingebaute Kartenleser funktionierte
bei unserem Testgerät nicht. Die Media-Center-Oberfläche von Windows Vista tut sich mit dem
TV-Kombi-Tuner für DVB-T und -S,
sowie Analog -TV Die Grafikkarte bezeichnet Aldi auf dem Karton als GeForce 8600 GS.
Diese Version kennt – wie schon früher bei Aldi-PCs – Sehr erfreulich ist hingegen die breite Palette an Anschlüssen, die sie bereitstellt: DVI-I, HDMI, VGA und SCART, Composite, S-Video und Komponenten (YPbPr) erlauben den Anschluss verschiedenster Anzeigegeräte. Allerdings sind nicht beliebige Kombinationen der Buchsen gleichzeitig nutzbar. So sind beispielsweise HDMI- und DVI-Ausgang parallel geschaltet. Entscheidet man sich für die HDMI-Buchse, bekommt man auch den Ton digital bis zum Fernseher und eine lückenlose Kopierschutzkette (HDCP) ist gewährleistet. Allerdings muss man sich dann unter Umständen mit dem Overscan-Betrieb des Anzeigegerätes herumschlagen. Mit etwas Pech erscheint der Windows-Desktop so nicht gestochen scharf. Aldi liefert sowohl Funkmaus als auch -Tastatur mit. Den Empfänger für beide hat Medion leider nicht – wie bei früheren Aldi-PCs – innen ins Gehäuse gebaut, sondern man muss ihn extern an einen USB-Anschluss hängen. Wir haben den hässlichen Empfänger bequemerweise in den Datenhafen – in dem auch eine für 99 Euro erhältliche externe eSATA- oder USB-Platte andocken kann – oben auf dem Gehäuse geworfen. Da er dort aber durch das Blechgehäuse abgeschirmt wird, hatten wir Aussetzer bei Maus und Tastatur. Aber auch bei einwandfreiem Empfang nervt die Maus, da sie schon nach wenigen Sekunden in den Tiefschlaf verfällt, aus dem sie nur durch einen beherzten Klick wieder aufwacht. Immerhin versteckt Medion den Funkempfänger für die Media-Center-Fernbedienung hinter der Frontplatte. Mit einem Laufgeräusch von 1,1 (ruhender Windows Desktop) bis zu 1,7 Sone beim Plattenzugriff zählt der Aldi-PC nicht mehr zu den flüsterleisen PCs und bekommt beim Autor dieses Textes Wohnzimmerverbot. In einem Kinderzimmer oder einem Großraumbüro dürfte er jedoch – bis auf das Rattern der Platte – nicht auffallen. Die elektrische Leistungsaufnahme liegt mit 81,7 Watt im Leerlauf bis 149 Watt unter Volllast für einen Desktop-PC im Rahmen. Der Aldi-PC ist mit dem teuren Hybrid-Laufwerk klar auf Multimediaanwendungen ausgelegt. Er bietet Anschlüsse für nahezu alle möglichen Anzeigegeräte, Stereoanlagen (elektrisches und optisches SPDIF, 7.1 Sound) und Erweiterungen (USB, FireWire, eSATA) und ist für beliebige TV-Signale ausgelegt. Die TV-Software läßt jedoch keine Freude aufkommen. Noch mehr frustriert hat uns, daß die mitgelieferte Power-DVD-Version erst einmal keine deutschen Blu-ray-Filme abspielte. Für eine Grafikkarte, die Spielerherzen höher schlagen lässt, hatte Medion in dem Budget offensichtlich keinen Platz mehr. Reine Rechenleistung für Büro- oder Multimediaaufgaben bietet der Aldi-PC indes mehr als genug. Unter dem Strich hat unser Testgerät trotz der guten Ausstattung und des moderaten Preises von 899 Euro einen schalen Nachgeschmack hinterlassen Anmerkung der Redaktion : Es ist halt doch zuwenig, ein paar gute Komponenten in ein Gehäuse zu stecken. Auf die richtige Abstimmung und
ANPASSUNG der Komponenten zueinander und auf die RICHTIGE AUSWAHL der Und den gibts halt NUR im FACHHANDEL und nicht beim DISKONTER. Oder würden Sie Ihr AUTO bei der Milchfrau kaufen ... ????
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